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Europa League: Hässliche Nasen-Geste gegen Stiller!

Angelo Stiller wird beim klaren Sieg des VfB Stuttgart in der Europa League von einem Gegenspieler mit einer unschönen Geste provoziert.

Der deutsche Nationalspieler Angelo Stiller ist beim klaren Sieg des VfB Stuttgart gegen die Go Ahead Eagles Deventer in der Europa League in eine Rudelbildung verwickelt worden. Auslöser für die Tumulte auf dem Platz war offenbar eine Geste von Gegenspieler Victor Edvardsen.

Dieser fasste sich nach einem Zweikampf mit Atakan Karazor in der 73. Minute mehrmals an die Nase und wollte Stiller so offenkundig provozieren. Es kam zu einer Schubserei, in die mehrere Spieler involviert waren. Sowohl Stiller als auch sein schwedischer Kontrahent sahen die Gelbe Karte.

Bei RTL schätzte Kommentator Corni Küpper die Aktion von Edvardsen als „hochgradig asozial“ ein.

Ex-Superstar spricht von Mobbing

Edvardsen selbst äußerte sich nach der Partie mit einer Mischung aus Reue und Rechtfertigung.

„Normalerweise ist das nicht in Ordnung, aber das Adrenalin hat mich überwältigt. Ich habe viele Emotionen, wenn ich spiele“, sagte er bei Ziggo Sport: „Ich habe mich noch nicht entschuldigt. Ich weiß nicht, ob ich das tun werde.“

Die Aktion sei unnötig gewesen, aber er habe sein Team aufrütteln wollen: „Wenn ich ihn treffe, kann ich mich entschuldigen.“ Stiller habe allerdings auch Äußerungen getätigt: „Er muss sich auch entschuldigen.“

Sein Kapitän Mat Deijl äußerte derweil deutliche Kritik an Edvardsen: „Ich sagte, dass ich es für klug halten würde, wenn er sich bei diesem Jungen entschuldigen würde.“

Geradezu entsetzt war der Ex-Star Wesley Sneijder: „Er muss zur Umkleidekabine gehen und sich entschuldigen. Das ist Mobbing. Wir kennen viele Beispiele, bei denen das schiefgegangen ist. Das ist eine schlechte Sache.“

VfB-Boss will Szene nicht überbewerten

Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth wollte die Szene nach dem 4:0-Erfolg in den Niederlanden zunächst nicht zu hoch hängen: „Ich habe es gesehen, aber aus der Ferne für mich trotzdem schwer zu bewerten.“

Der VfB-Boss meinte: „Es geht um Europa-League-Punkte für Deventer genauso wie für uns. Also wenn Emotionen im Spiel sind und die dann auch schnell wieder abebben und der Schiri die richtigen Maßnahmen ergreift, dann ist das alles nicht ganz so wild. Von daher, alles in Ordnung.“

Die Aktion auf dem Platz war derweil nicht die einzige am Europacup-Abend der Stuttgarter. Am Rande der Partie war es zu erschreckenden Zwischenfällen gekommen, die zu einer vorzeitigen Abreise der organisierten Fanszene führten.

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